Therapeutisches Boxen

Entdecke, wie Therapeutisches Boxen dir hilft, stärker zu werden – innerlich und äusserlich!

Therapeutisches Boxen ist eine Methode, die Körper und Geist verbindet. Dabei nutzen wir die Kraft des Boxens, um emotionale Spannungen abzubauen, das Selbstbewusstsein und die Selbstwirksamkeit zu stärken sowie die Selbstkontrolle zu fördern. Durch gezielte Bewegungsübungen wird gelernt, Emotionen wie Wut, Angst oder Frustration körperlich zu erkennen, zu benennen und auf gesunde Weise zu kanalisieren. Der Fokus liegt auf Sicherheit, behutsames Vorgehen und Ihrem individuellen Tempo – nicht auf Wettkampf oder Aggression und auch nicht um das Erlernen von Boxtechniken als Sport.

Das Angebot richtet sich an Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene. Vorkenntnisse im Boxen sind nicht erforderlich.

Was ist therapeutisches Boxen?

Warum Therapeutisches Boxen wirkt

  • Körperliche Entlastung bei psychischem Druck: Stress, Ängste und angestaute Wut blockieren oft den verbalen Zugang zu den eigenen Emotionen. Das strukturierte Schlagen auf Boxsack und Pratzen baut Stresshormone wie Cortisol körperlich ab, löst Anspannungen und macht den Kopf wieder frei für reflektierende Gespräche.

  • Erlebbare Selbstwirksamkeit: Durch den physischen Widerstand des Boxsacks oder der Pratzen wird die eigene Kraft sofort spürbar und kontrollierbar. Dieses direkte, körperliche Feedback stärkt das Selbstvertrauen und überträgt sich als spürbares „Ich schaffe das“-Gefühl direkt in den Alltag und den Beruf.

  • Gesteuerte Impulskontrolle & Achtsamkeit: Entgegen alten Vorurteilen fördert Boxen nicht die Aggression, sondern schult den bewussten Umgang mit Impulsen und Emotionen. Unter kontrollierter körperlicher Belastung wird gelernt, die eigenen Kräfte genau dann zu stoppen, zu dosieren oder zu lenken, wenn es die therapeutische Situation erfordert.

Therapeutisches Boxen ist auch geeignet bei:

  • Depressive Störungen

  • Stressbewältigung

  • Trauma

  • Sucht und Abhängigkeitserkrankungen

  • Ess-Störungen

  • Angststörungen

  • Hyperaktivität, ADHS

  • Burnout

  • Emotionsregulation

  • Stärkeres Selbstbewusstein

  • Besseres Körpergefühl

  • Stressabbau

  • Gesunde Grenzen setzen

  • Konzentration und Fokus

  • Durchhaltevermögen stärken

  • Förderung von Kraft, Beweglichkeit und Balance

Mögliche Ziele

Ablauf:

Das Therapieziel wird vorgängig bei der Anamnese besprochen.

Aufwärmen: Auflockerungsübungen, Mobilisieren, Aufmerksamkeits- und Atemübungen

Hauptteil: Gezielte Boxtechniken mit therapeutischen Interventionen, Schattenboxen und am Standboxsack

Cool-Down: Dehnen, Entspannung und Reflektion

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Mitbringen:

Rutschfeste Socken oder Hallenschuhe, Sporthose und ein Handtuch.

Wasser steht zur Verfügung.

Es gibt Möglichkeiten sich in der Praxis umziehen.